10.Mai 2007

Sprachkurse

Sprachen kann man ja heutzutage immer gebrauchen, spätestens dann, wenn es in Deutschland keine Jobs mehr gibt und man zum Brötchenverdienen andere Gefilde ansteuern muss.

Allerdings ist das ja meist ein weiter Weg, bis man mal so das Nötigste zusammen hat um sich nur ‘ne Schachtel Kippen kaufen zu können. Bei der VHS kann das gut und gerne auch Jahre dauern, private Sprachschulen sind teurer aber manchmal auch vielversprechender. Und dann gibt es da auch noch Selbstlernkurse. Habe selber einige davon gekauft, der Großteil wurde nach Lektion 3 wieder in die Schachtel verbannt und sammelt immer noch in irgendwelchen Regalen Staub an.

Nun bin ich vor kurzem über den Pimsleur-Sprachkurs gestolpert. Das ist ein reiner Audiokurs, bei dem bei Null anfängt. Es gibt ein kleines Booklet, aber das ist nicht der wichtigste Bestandteil des Kurses. Viel wichtiger sind die insgesamt 8 CDs mit 30 Lektionen je 30 Minuten. Jeden Tag eine solche kleine Lektion und man kann nach kürzester Zeit nach dem Wohlbefinden fragen, sich vorstellen oder mit jemandem ein Bierchen trinken.

Ich persönlich habe das am Anfang auch nicht geglaubt, dass es so gut funktionieren kann. Allerdings habe ich es jetzt selber mit dem Spanisch-Anfängerkurs probiert. Man fängt wirklich popelig an: immer schön einzelne Wörter nachsprechen, nachsprechen, nachsprechen… bis man irgendwann die Wörter zu einem Satz aneinanderreiht. (Die Anweisungen erfolgen in Englisch, weshalb man natürlich auch Englischkenntnisse benötigt, sonst bringt das nichts.)

Am Ende des Kurses kann man sicherlich an keinen tiefschürfenden philosophischen Diskussionen teilnehmen, auch für die eine oder andere Grammatikregel wird man ein Buch benötigen oder mal im Wörterbuch nach neuen Wörtern nachschlagen müssen, aber man hat nach relativ kurzer Zeit (so ca. nach einem Monat) genug Kenntnisse um einfache Konversationen zu verstehen und sich einzubringen. Dafür braucht man bei der VHS meist schon mehrere Monate. Insofern lohnt es sich, wenn da nicht der Preis wäre… und der ist echt überirrdisch!!!

5.Mai 2007

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!

Heute bei Yahoo gefunden:

US-Bürger beten an der Zapfsäule für billigeres Benzin

Angesichts steigender Benzinpreise setzen manche US-Bürger jetzt auf eine höhere Macht - sie treffen sich zum Gruppengebet an Tankstellen: Mit ihren Gebeten wollen die Mitglieder der Bewegung “Prayer at the Pump” (”Beten an der Zapfsäule”) die Spritpreise gleich vor Ort zum Sinken bringen. “Allmächtiger Gott, segne uns und gib uns Kraft, auf dass wir diese hohen Preise drücken”, betet der Anführer, Rentner Rocky Twyman, mit Inbrunst an einer Tankstelle in Washington. …

30.April 2007

Web 2.0 rauscht an mir vorbei

Habe gerade einige Blogartikel quergelesen und muss feststellen, dass Web2.0 irgendwie total an mir vorübergeht.

Social Networks interessieren mich nicht. Da wollen nur irgendwelche Leute meine Daten sammeln und erzählen mir, ich könnte mich mit meinen Freunden und Bekannten verlinken. Toll, kann ich auch zu Hause, bei einem Tässchen Kaffee oder Tee oder per Telefon.

Twitter halte ich für reine Zeitverschwendung. Müssen die Leute wissen, dass ich Pippi machen gehe?

Auch die Masse der Blogs ist relativ unbedeutend und uninteressant. Auch hier liest ja niemand mit (wobei mich das jetzt nicht stört).

Ich sehe auch nicht, wie sich dieses Web2.0 so revolutionär gegenüber den alten Forencommunities (die es ja auch immer noch gibt) verändert haben soll. Leute treten in Verbindung miteinander - und dies wird im Netz fortgeführt oder angefangen. Aber wie soll bitte das erstellen eines Profils und dem dazugehörigen Verlinken mit Profilen von Bekannten dazu führen, dass ich plötzlich in einem social network bin? Bin ich ja schon außerhalb des Netzes, muss ich es dann auch auf das Netz übertragen und abbilden? Nö, muss ich nicht.

Welchen Nutzen, welche Vorteile haben also diese ganzen social networks, twitter&co.? Vielleicht kann mich ja jemand erhellen.

18.April 2007

Zahlen Sie zuviel für Ihre Krankenversicherung?

Wenn ich irgendwo lese “Zahlen Sie zuviel für Ihre Krankenversicherung?” dann beschleicht mich meist das ungute Gefühl, dass dahinter der Versucht steckt, eine private Krankenversicherung zu bewerben. Eine Frage, die dann immer wieder bei mir auftaucht ist “Zuviel im Vergleich zu …?”. Wo gibt es eine Messlatte die mir sagt, dass ich zuviel bezahle? Und wer legt fest, wieviel zuviel und wieviel angemessen ist?

In der Tat werben ja die Privaten damit, dass sie günstiger sind als die gesetzlichen Krankenversicherungen. Oberflächlich betrachtet stimmt das, wenn man vor allem von den monatlichen Beiträgen ausgeht.

Tatsächlich lohnt sich das aber nur, wenn man jung, gesund und männlich ist. Bereits für Frauen in jungen Jahren sind die Beiträge höher als für Männer im selben Alter. Wenn man dann irgendwann ein Kind bekommt, rechnet sich das nicht wirklich, denn auch für das Kind muss gesondert gezahlt werden - bei der gesetzlichen ist das meist dabei (vor allem für Angestellte).

Solange man gut verdient ist die PKV auch eine ganz tolle Sache, weil die Beiträge sich ja nicht nach dem Verdienst richten, sondern nach dem individuellen Risiko. Wenn man aber mal schlechter verdient schlägt das schnell wieder zu Buche - denn dann wäre u.U. die GKV günstiger, ein Zurück aber nicht ohne weiteres möglich.

Wer angestellt ist, hat vielleicht noch die Möglichkeit, wieder in die GKV zurückzukehren, wobei die natürlich auch nicht sonderlich erpicht darauf ist, noch mehr Mitglieder versorgen zu müssen. Wer aber selbstständig ist hat meist keine Chance wieder in die GKV zu wechseln, wenn das Geld nicht mehr so fließt wie früher.

Ganz übel wird es, wenn man dann aber älter wird. Denn dann werden die Beiträge viel höher als in der GKV, ein Zurück ist dann aber meist ausgeschlossen.

Was die sog. Einstiegstarife oder Grundversorgungstarife betrifft, übersehen viele hier, dass sie zwar unschlagbar günstig sind - aber gerade im stationären Bereich kann man u.U. schlechter abgedeckt sein als bei der GKV.

6.April 2007

Pietätslos

Nachdem Charlton Heston ja nun das Zeitliche gesegnet hat, würde mich interessieren ob ihm - seinem Wunsch entsprechend - das Gewehr aus der toten, kalten Hand entrissen wurde?


Direktlink

28.Dezember 2007

Qualitative Wäschekörbe?

Vor rund einem halben Jahr haben wir mal in einem Möbelhaus einen Plastik-Wäschekorb für ca. 8 EURO erstanden. Es handelt sich dabei um einen Transportkorb mit zwei Henkeln, also keinen Sammelkorb, der z.B. im Bad steht und in dem die schmutzige Wäsche gesammelt wird (zumindest wir machen das so). Heute morgen ist der zweite Henkel abgefallen, nachdem der erste schon ca. 1 Woche nach Kauf des Korbes abgefallen ist.

Davor hatten wir schon etliche Modelle ausprobiert, und spätestens nach ein paar Monaten fallen die Henkel ab oder es gibt sonst irgendwo einen Riß im Korb. Ich behaupte mal, dass wir die Körbe nicht übermäßig strapazieren. Wir schmeißen da jetzt nicht Unmengen an Wäsche rein, sondern nur das, was aus unserer Wäschetrommel kommt, und tragen nach dem Trocknen die zusammengelegte Wäsche vom Wäscheständer an den Schrank. Es liegt also maximal eine Waschladung bzw. eine Ladung vom Wäscheständer drin, sonst nichts. Der Korb wird auch nicht ‘zweckentfremdet’ verwendet, da kommt wirklich nur Wäsche rein.

Trotzdem konnten wir bisher nur einen Korb finden, der es länger als 6-8 Monate getan hat. Und meine Frage ist natürlich, wieso es keine qualitativ-hochwertigen Wäschekörbe mehr gibt. Natürlich könnte ich jetzt einen aus Naturweide oder so kaufen, aber da bleibt die Wäsche manchmal hängen, oder das Naturmaterial piekst, will ich nicht.

Wo sind die guten Wäschekörbe hin, oder wo kann man welche kaufen? Hat jemand einen Tipp?

2.Dezember 2007

WordPress-Blog und Forum

Im Moment überlege ich für eines meiner Blogs ein zusätzliches Forum einzurichten. Hintergrund ist der, dass ich Lesern gerne eine erweiterte Plattform für Diskussionen bieten möchte.

Der Gedanke kam mir, als ich vor kurzem mal die Suchwörter überprüft habe, mit denen Leser auf mein Blog finden, und darüberhinaus auch noch den Besuchsverlauf einzelner Besucher angesehen habe. Es stellt sich dabei heraus, dass viele nach etwas anderem suchen, als sie bei mir finden können, trotzdem aus irgendeinem Grund auf meine Seite gelangen und sich dann natürlich umsehen. Da es sich in den häufigsten Fällen um Fragen oder Stichwörter handelt, die im entferntesten schon was mit dem Thema meines Blogs zu tun haben, stellt sich für mich natürlich die Frage, ob ich solchen Leuten nicht eine Anlaufstelle bieten sollte, um ihre ungelösten Fragen beantwortet zu bekommen.

Was mich im Moment noch davon abhält ist die Tatsache, dass sich so ein Forum nicht von alleine füllt - ich muss dies also irgendwie aktiv zum Laufen bringen, und so recht bin ich mir noch nicht sicher, wie ich das bewerkstellige. Das andere ist die technische Frage, nämlich ob ich ein WordPress-Plugin verwenden soll (XDForum, RS Discussion), oder ob ich eine separate Forumssoftware installiere und dann mittels Plugin an WordPress anbinde.

Die Lösung mit den Plugins schreckt mich ab, weil sich User erstmal in WordPress selber registrieren müssen, um im Forum teilnehmen zu können. Dies erweckt meiner Meinung nach den Eindruck, dass sie dann auch Teil des Blogs werden und auch am Blog selber teilnehmen können. Zumindest befürchte ich, dass einige User das so sehen könnten bzw. von dem WordPress-Registrierungsfenster abgeschreckt werden (”Huch, ich wollte doch nur was im Forum posten, was mache ich jetzt hier?”).

Auf der anderen Seite muss bei einer separaten Forumssoftware auch eine separate Moderationsoberfläche bedient werden. Mit einem Plugin hätte ich “alles in einem”. Dann sind Foren ja dafür bekannt, regelmäßig von Spammern und Hackern heimgesucht zu werden, weswegen Softwareaktualisierungen zum absoluten Muss gehören. Im Moment ist es aber so, dass ich selbst für ein ordentliches Update meines WordPress-Blogs kaum Zeit habe und dafür meinen Provider dafür bezahle. Wenn ich das auch für ein separates Forum tun würde, käme mich das aber mit der Zeit sehr teuer. Außerdem sind separate Foren auch designtechnisch “separat”, was heißen soll dass User dann das Gefühl bekommen, “irgendwo anders” gelandet zu sein, und genau das möchte ich nicht.

Vielleicht gibt es noch mehr Pros und Kontras, wer weiß vielleicht noch was? Würde mich über Kommentare zum Thema freuen, weil ich mir wirklich noch nicht im Klaren darüber bin, wie ich das Thema anpacke.

16.Oktober 2007

Newsletter versenden mit OpenOffice.org

Ich stelle gerade fest, dass man mithilfe von OpenOffice.org nicht nur Serienbriefe erstellen, sondern es auch zum Versenden von Newslettern (per E-Mail, personalisiert) verwenden kann.

Ist natürlich praktisch, denn es wird auch der Versand von HTML-Mails und Mails mit Anhang unterstützt. Ich kann hier im Moment kein ganzes Tutorial posten, wenn man aber den Serienbrief-Assistenten (in Writer unter Extras->Serienbrief-Assistent) verwendet, ist das fast selbsterklärend.

Die Adressliste kann als csv-Datei oder Calc-Datei gespeichert sein. Bei csv sollten die Felder durch Kommas getrennt werden (also z.B. Anrede,Vorname,Name,E-Mail), Strichpunkt ( ; ) klappt nicht. Am einfachsten wird es wohl sein, die Daten in einer Calc-Datei aufzubewahren.

Beim ersten Versand wird nach den Einstellungen für das Mailkonto gefragt. Wo das genau gespeichert wird, habe ich bisher noch nicht herausfinden können, auch nicht, wie man es ändern kann.

13.Oktober 2007

Wer zum Geier braucht Twitter?

Man liest es ja dauernd irgendwo im Web2.0, Twitter hier, Twitter da… na gut, dann probiere ich es halt mal aus.

Zugegeben, ich hatte keinen Schimmer, worum es bei Twitter geht. Nicht die Bohne. Es hat mich umgehauen, dass es doch tatsächlich nur darum geht, seinen aktuellen Status zu berichten und anderen die Möglichkeit zu geben, dies zu verfolgen.

Mal ehrlich, braucht die Welt das wirklich? Muss ich wirklich wissen, dass irgendwer gerade das Haus verlassen und in Richtung Sauna gefahren ist, und muss das dann auch tatsächlich per SMS auf mein Handy geschickt werden?

Falls ja, kann mir bitte mal einer erklären, WARUM?

9.Oktober 2007

Nachtrag zu den Lesezeichen

Sehe gerade, dass Google unter www.google.com/bookmarks doch so einen Lesezeichen-Service anbietet. Sieht nicht so toll aus, erfüllt aber seinen Zweck.

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