Habe gerade einige Blogartikel quergelesen und muss feststellen, dass Web2.0 irgendwie total an mir vorübergeht.

Social Networks interessieren mich nicht. Da wollen nur irgendwelche Leute meine Daten sammeln und erzählen mir, ich könnte mich mit meinen Freunden und Bekannten verlinken. Toll, kann ich auch zu Hause, bei einem Tässchen Kaffee oder Tee oder per Telefon.

Twitter halte ich für reine Zeitverschwendung. Müssen die Leute wissen, dass ich Pippi machen gehe?

Auch die Masse der Blogs ist relativ unbedeutend und uninteressant. Auch hier liest ja niemand mit (wobei mich das jetzt nicht stört).

Ich sehe auch nicht, wie sich dieses Web2.0 so revolutionär gegenüber den alten Forencommunities (die es ja auch immer noch gibt) verändert haben soll. Leute treten in Verbindung miteinander – und dies wird im Netz fortgeführt oder angefangen. Aber wie soll bitte das erstellen eines Profils und dem dazugehörigen Verlinken mit Profilen von Bekannten dazu führen, dass ich plötzlich in einem social network bin? Bin ich ja schon außerhalb des Netzes, muss ich es dann auch auf das Netz übertragen und abbilden? Nö, muss ich nicht.

Welchen Nutzen, welche Vorteile haben also diese ganzen social networks, twitter&co.? Vielleicht kann mich ja jemand erhellen.