Ich bewundere Blogger, die sich einem Thema verschrieben haben, sich in die Materie einarbeiten, Nachrichten und Neuigkeiten zu ihrem Gebiet verfolgen und aufgrund der gesammelten Informationen und des angeeigneten Wissens differenzierte Meinungen von sich geben können.
Ganz ehrlich, ich hätte gerne diesen Ehrgeiz, den Dingen so auf den Grund zu gehen, sie objektiv (nicht überkritisch und auch nicht zu wohlwollend) zu beäugen, alle Seiten aufzunehmen und daraus seine Schlüsse zu ziehen, die man dann auch noch in passende Worte kleidet und seinen Lesern serviert.
Ich wage gar nicht zu fragen, wieviel Zeit man eigentlich braucht, um ein Thema wirklich erschöpfend zu betrachten. Wobei hier wahrscheinlich schon die Themendefinition ausschlaggebend ist. Wer sein Blog zum Thema Gesundheitswesen aufzieht, der hat sich ein ganzes Stück Arbeit an den eigenen Latz geknallt. Und wer das schafft, hat nicht nur meinen Respekt verdient, sondern auch jede Menge Urlaub. Ich denke nämlich nicht, dass es möglich ist das Gesundheitswesen in allen seinen Facetten und Untergebieten umfassend zu beobachten, sodass man detailliert über alles Bescheid weiß.
Der nächste Einwand würde dann wohl lauten „Muss man ja auch nicht!“. Ist natürlich wahr. Man muss nicht alle Details kennen. Wer sich einen guten Überblick verschaffen kann, und den gut in Worte packt, wird wohl ebenso ein ordentliches Themenblog führen können.
Aber dennoch fehlen mir zwei wichtige Eigenschaften, um eben dies zu können:
- Das Gespür, wo die wirklich wichtigen Infos zu finden sind.
- Die geistige Fähigkeit, mit den Informationen was anzufangen, seine Schlüsse daraus zu ziehen und dies dann noch differenziert aufs Papier (äh, aufs Blog) zu bringen.
Hut ab vor all jenen, die so etwas Tag für Tag hinbekommen haben und weiterhin hinbekommen. Meinen Respekt habt ihr euch schon verdient.