Software


Der Titel sagt es ja schon. Open Source gibt es mittlerweile überall und in jeder Variante. Als Betriebssystem hat es begonnen, hat dann die allgemeine Software-Szene erreicht und mittlerweile wird es auf Handys und anderen technischen Gimmicks verwendet.

Da stellte sich mir die Frage, warum es eigentlich noch keine OpenSource Spielekonsole gibt. Gibt es aber anscheinend schon, obwohl ich OpenPandora jetzt nicht unbedingt als Spielekonsole bezeichnen würde. Auf der Homepage selber wird der Vergleich zur Nintendo DS gezogen. Eine erste „Charge“ wurde wohl schon herausgebracht, nun kann man das Gerät vorbestellen, Kostenpunkt 300€.

Aber was kann das Gerät eigentlich? Ein Blick in die FAQ lässt Ernüchterung aufkommen:

Was kann man damit alles so machen?

Im Moment kann es leider noch nicht viel, da das Gerät noch nicht fertig ist. Unsere Ziele sind:

* Das Spielen von Open-Source Games, vondenen es ziemlich viele und auch gute gibt.
* Das Spielen von Homebrew, die speziell für die Pandora entwickelt werden kann
* Das Emulieren von einigen Konsolen (Siehe auch Emulatorenliste -> viewtopic.php?f=35&t=5888
* Im Internet surfen
* Instant messenging wie ICQ oder WLM.
* Das Abspielen von Musik und Vidoe Dateien
* Bilder betrachten
* Dokumente lesen oder bearbeiten
* Viele Dinge, die man regulär am PC erledigt, könnte man möglicherweise auch auf der Pandora bewerkstelligen.

Tja, und ich warte immer noch auf die OpenWII.

Jahrelang habe ich nach „der“ einfachen Programmiersprache gesucht, mit der es mir möglich wäre, eine Softwareidee in die Tat umzusetzen.

Jahrelang war ich dabei der Überzeugung, dass ich einfach nur die richtige Programmiersprache finden müsste und mein Problem wäre gelöst. Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass die Programmiersprache nicht das wirkliche Problem ist. Dafür hat es aber etliche Versuche und Einstiege in Programmier- und Skriptsprachen benötigt. Neben PHP habe ich mich mit C, Java, C++, Python, Ruby und Tcl auseinandergesetzt. Aber das eigentliche Problem war fast nie die Sprache selber – bei den meisten habe ich es geschafft, zumindest einfache Datenbankanbindungen und Abfragen zu generieren und den Output der Daten in einer lesbaren Form hinzukriegen. Aber was war dann das Problem?

In erster Linie, dass ich von strukturierter Programmierung keine Ahnung habe. Grundsätzlich habe ich immer aus dem Bauch heraus angefangen und musste häufig feststellen, dass ich irgendwas nicht zu Ende gedacht hatte und dann schlussendlich mit den Grenzen meiner nicht-vorhandenen Planung umgehen lernen musste. Das alleine wäre aber nicht schlimm gewesen, wenn ich nicht den Anspruch gehabt hätte, ein wirklich gutes und brauchbares Produkt herzustellen. Vorgehen und Anspruch standen also in keinem Verhältnis. Hinzu kam, dass das Umsetzen eines Programmes noch lange nicht heißt, dass man damit auch eine ordentliche Bedienoberfläche hat. Bei den meisten Programmiersprachen benötigt man ein zusätzliches Paket, um grafische Oberflächen zu programmieren (z.B. Tk oder Qt; Java kommt mit Swing, ich weiß).

Auch ein gewisses analytisches Wissen hat mir gefehlt, um den Umfang von vornherein richtig einschätzen zu können. Oft habe ich einfach mal drauf losgelegt nur um dann nach 5 Tagen festzustellen, dass ich ein Fass ohne Boden kreiert habe.

Ich denke schon, dass Softwareengineering nicht umsonst ein eigenständiges Fach im Informatikstudium ist. Zumindest sollte man sich bei komplexen Programmierideen nicht vom Irrglauben leiten lassen, es müsse nur die richtige Programmiersprache her.

Vor ein paar Jahren bin ich durch Zufall auf PHP-GTK gestoßen. Damals habe ich nach einer Programmiersprache gesucht, mit der ich Standalone-Applikationen mit GUI schreiben konnte, ohne dabei eine Programmiersprache komplett von vorne lernen zu müssen. Meine PHP-Kenntnisse waren zwar solide, aber ich hatte weder Ahnung von objektorientierter Programmierung noch hatte ich davor jemals ein GUI selber gebastelt.

PHP-GTK schien mir da die perfekte Alternative zu sein, nur dass die Möglichkeit fehlte, Executables zu erstellen. Immerhin, für Windows gab es die Variante, aber unter *nix-Systemen musste man immer noch PHP-GTK und GTK (wo nicht schon vorhanden) komplett installieren. Ich ließ es aufgrund dieser Tatsache (aber auch weil die Dokumentation einfach ungenügend war) erstmal links liegen.

Heute habe ich wieder einen Blick auf die Seite geworfen. Immerhin, im Mai 2008 gab es die Ankündigung, dass das Projekt mithilfe eines Summer of Code-Studenten Erweiterungen erfahren würde. Allerdings empfinde ich es als bezeichnend, dass die Anzahl an Tutorials immer noch gegen null geht, und die Liste mit vorhandenen Applikationen in PHP-GTK spricht Bände: Es ist nämlich keine aufgelistet.

Im Moment überlege ich für eines meiner Blogs ein zusätzliches Forum einzurichten. Hintergrund ist der, dass ich Lesern gerne eine erweiterte Plattform für Diskussionen bieten möchte.

Der Gedanke kam mir, als ich vor kurzem mal die Suchwörter überprüft habe, mit denen Leser auf mein Blog finden, und darüberhinaus auch noch den Besuchsverlauf einzelner Besucher angesehen habe. Es stellt sich dabei heraus, dass viele nach etwas anderem suchen, als sie bei mir finden können, trotzdem aus irgendeinem Grund auf meine Seite gelangen und sich dann natürlich umsehen. Da es sich in den häufigsten Fällen um Fragen oder Stichwörter handelt, die im entferntesten schon was mit dem Thema meines Blogs zu tun haben, stellt sich für mich natürlich die Frage, ob ich solchen Leuten nicht eine Anlaufstelle bieten sollte, um ihre ungelösten Fragen beantwortet zu bekommen.

Was mich im Moment noch davon abhält ist die Tatsache, dass sich so ein Forum nicht von alleine füllt – ich muss dies also irgendwie aktiv zum Laufen bringen, und so recht bin ich mir noch nicht sicher, wie ich das bewerkstellige. Das andere ist die technische Frage, nämlich ob ich ein WordPress-Plugin verwenden soll (XDForum, RS Discussion), oder ob ich eine separate Forumssoftware installiere und dann mittels Plugin an WordPress anbinde.

Die Lösung mit den Plugins schreckt mich ab, weil sich User erstmal in WordPress selber registrieren müssen, um im Forum teilnehmen zu können. Dies erweckt meiner Meinung nach den Eindruck, dass sie dann auch Teil des Blogs werden und auch am Blog selber teilnehmen können. Zumindest befürchte ich, dass einige User das so sehen könnten bzw. von dem WordPress-Registrierungsfenster abgeschreckt werden („Huch, ich wollte doch nur was im Forum posten, was mache ich jetzt hier?“).

Auf der anderen Seite muss bei einer separaten Forumssoftware auch eine separate Moderationsoberfläche bedient werden. Mit einem Plugin hätte ich „alles in einem“. Dann sind Foren ja dafür bekannt, regelmäßig von Spammern und Hackern heimgesucht zu werden, weswegen Softwareaktualisierungen zum absoluten Muss gehören. Im Moment ist es aber so, dass ich selbst für ein ordentliches Update meines WordPress-Blogs kaum Zeit habe und dafür meinen Provider dafür bezahle. Wenn ich das auch für ein separates Forum tun würde, käme mich das aber mit der Zeit sehr teuer. Außerdem sind separate Foren auch designtechnisch „separat“, was heißen soll dass User dann das Gefühl bekommen, „irgendwo anders“ gelandet zu sein, und genau das möchte ich nicht.

Vielleicht gibt es noch mehr Pros und Kontras, wer weiß vielleicht noch was? Würde mich über Kommentare zum Thema freuen, weil ich mir wirklich noch nicht im Klaren darüber bin, wie ich das Thema anpacke.

Ich stelle gerade fest, dass man mithilfe von OpenOffice.org nicht nur Serienbriefe erstellen, sondern es auch zum Versenden von Newslettern (per E-Mail, personalisiert) verwenden kann.

Ist natürlich praktisch, denn es wird auch der Versand von HTML-Mails und Mails mit Anhang unterstützt. Ich kann hier im Moment kein ganzes Tutorial posten, wenn man aber den Serienbrief-Assistenten (in Writer unter Extras->Serienbrief-Assistent) verwendet, ist das fast selbsterklärend.

Die Adressliste kann als csv-Datei oder Calc-Datei gespeichert sein. Bei csv sollten die Felder durch Kommas getrennt werden (also z.B. Anrede,Vorname,Name,E-Mail), Strichpunkt ( ; ) klappt nicht. Am einfachsten wird es wohl sein, die Daten in einer Calc-Datei aufzubewahren.

Beim ersten Versand wird nach den Einstellungen für das Mailkonto gefragt. Wo das genau gespeichert wird, habe ich bisher noch nicht herausfinden können, auch nicht, wie man es ändern kann.

Hatte ja schon vor längerem mal angedeutet, dass ich was zum Umbau von Templates für die Verwendung mit Thingamablog schreiben würde.

Nun bin ich durch Zufall auf die deutschsprachige Community gestoßen, auf der es zum einen zusätzliche Templates zum Download gibt, zum anderen auch ein aktives Forum und Wiki.

Da ich im Moment aktiv an einem Projekt mit Thingamablog arbeite, werde ich noch einen kleinen Beitrag dazu verfassen, sobald ich damit fertig bin.

Für meine berufliche Homepage habe ich mich für ein ganz normales Webpaket entschieden – Hosting und Domain, ohne Schnickschnack, PHP, mySQL, wat-weiß-ich… nur die Standardvariante mit HTML und dat war’s.

Nun gut, am Anfang ist das auch noch OK gewesen, mittlerweile würde ich dann hin und wieder doch gerne mal eine aktuelle Info posten, und dafür immer manuell die HTML-Datei ändern ist dann doch nicht das Wahre.

Ich bin dabei auf Thingamablog gestoßen, das lokal HTML-Dateien erzeugt, die man dann per FTP auf seinen Webspace schaufeln kann, und doch (quasi) eine Art „Blog“ oder „Newsseite“ hat. Praktischerweise ein Java-Programm, daher auch auf Win, Linux und Mac verwendbar.

Werde in den nächsten Tagen noch ein wenig mehr dazu schreiben, z.B. wie man die Templates verändert u.ä. Ist natürlich nicht so ausgeklügelt wie WordPress, aber für Otto Normal gut zu bedienen.